Stolperstein-Verlegung in SR

Mobipic2Straubing: „Stolperstein“-Verlegung

In Straubing wird am Mittwoch ab 9.00 Uhr der Opfer des NS-Terrors mit der Verlegung weiterer „Stolpersteine“ gedacht. Vor den letzten selbstgewählten Wohnorten von NS-Opfern werden dabei Gedenktafeln aus Messing in den Gehsteig eingelassen.

Vor der Synagoge (Wittelsbacherstr. 11) für Julius, Jenny, Lore und Sabina Baumblatt, für die Familie Frank, Nathan Tzvi Halevi, Flora und Sara. Vor dem Haus Wittelsbacherstr. 12 wird an Julie Loose erinnert. In der Äußeren Passauer Straße bei den Barmherzigen Brüdern sollen zwei „Stolpersteine“ für Mathias Miehling und Ludwig Egner verlegt werden. Zur Verlegung ist jeder interessierte Bürger eingeladen. Für 120 Euro kann mensch eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines ‚Stolpersteins‘ übernehmen. Nähere Auskünfte erteilt das Amt für Kultur und Bildung unter Telefon 09421/944375.

Achtung! Gegen die antifaschistische Gedenkaktion machen mittlerweile Neonazis des „Freien Netz Süd“ (FNS) im Internet mobil.

24. April | ab 9:00 Uhr | Wittelsbacher Straße 11

***Nichts und niemand ist jemals vergessen***

Zugtreffpunkte in Niederbayern

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+++Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Straubing: 13. April | 9:00 Uhr | Bahnhof+++

Die Straubinger Antifagruppe und die Straubinger Jusos rufen für den 13. April zur Teilnahme an der antifaschistischen und antirassistischen Demonstration zum Auftakt der NSU-Prozesse in München auf:

Sieben Jahre lang zogen die Nazis des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) mordend durch die BRD, dabei töteten sie zehn Menschen und verübten zwei Sprengstoffanschläge. Die Berichterstattung sprach in diesem Zusammenhang immer wieder verharmlosend von „Dönermorden“ und die ermittelnde Sonderkommission nannte sich „Bosporus“. Ein rassistisches Motiv der Morde wurde dabei vollends ausgeblendet, ermittelt wurde schließlich in Richtung organisierter „Ausländerkriminalität“. Insbesondere für die Angehörigen der Opfer ein unerträglicher Umstand.

Doch auch nach dem Bekanntwerden der tatsächlichen Hintergründe um den NSU zeigten die Behörden einmal mehr deutlich welche Zustände in der BRD herrschen. So wurden ermittlungsrelevante Akten offenbar geschreddert, bewusst verheimlicht und immer wieder gab es Vertuschungen und Lügen in Ermittlungsausschüssen. Eine transparente und schonungslose Aufklärung insbesondere zur Rolle der Geheimdienste und Polizeibehörden sowie etwaigen Verflechtungen dieser Behörden mit dem NSU fand bisher jedoch nicht statt.

Der rassistische Normalzustand zeigt sich aber nicht nur durch die Herangehensweise der ermittelnden Behörden, sondern vielmehr im Alltag. Noch immer finden täglich rassistisch motivierte Übergriffe statt und auch in Niederbayern agieren Nazis, welche in Kameradschaften organisiert sind. Die Tatsache, dass die Verbindungen des NSU bis nach Straubing reichen, zeigt dabei deutlich, dass insbesondere in der Region Nazis nicht erst seit gestern existieren sondern seit Jahren präsent und aktiv sind.

Gerade aus Straubing, einer Stadt mit ihren Nazis, die in Verbindung zum NSU stehen, sollte daher ein Zeichen der Solidarität an die Opfer rechter Gewalt sowie im Besonderen an die Angehörigen der Opfer des NSU Terrors gehen!

Verfassungsschutz abschaffen! Gemeinsam gegen Rassismus in Gesellschaft, Politik und Institutionen! Für einen konsequenten Antifaschismus!

Bundesweite antifaschistische und antirassistische Demonstration | München | 13. April | 13:00 Uhr | Karlsplatz (Stachus)

Infos: nsuprozess.blogsport.de

[DEG] | 13.02 | BASTA – Nazistrukturen zerschlagen!

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Zugtreffpunkt für Regensburg: 11.30 Uhr | HBF Regensburg | Haupthalle

Weitere Infos: antifadeg.wordpress.com

Solidaritäts-Kundgebung vor dem Flüchtlingslager am 10.11. in Wörth

Gegen deutschen Diskriminierungskonsens in Politik und Gesellschaft! Kommt zur Kundgebung in Wörth!

In der Nacht zum Samstag, den 03. November, wurde in Wörth an der Isar ein Brandanschlag auf das dortige Flüchtlingslager verübt. Nachdem der/die Täter_innen sich Zutritt durch eine bis dato nicht verschließbare Tür verschafft hatten, wurden in der Küche, unterhalb von Stromleitungen, mehrere Feuer gelegt. Eine angrenzende Garage wurde ebenfalls versucht, in Brand zu stecken.

Der Brand konnte von den Bewohner_innen selbst, noch vor Eintreffen der Feuerwehr, gelöscht werden, sodass es glücklicherweise keine Verletzten gab. Laut Angaben von a.i.d.a., haben der neonazistische Kameradschaftsverband „Freies Netz Süd“ (FNS) und das im FNS organisierte „Nationale Bündnis Niederbayern“ (NBN), auf ihren jeweiligen Internetpräsenzen bereits im Mai 2012 in Artikeln das Lager in Wörth in Wort und Bild thematisiert. Des Weiteren liegt die Vermutung eines rassistisch motivierten Angriffs nahe, da das Lager bereits vor dem Anschlag mit rassistischen Parolen beschmiert wurde. Zudem wurden Mitarbeiter des Landratsamts Landshut im Internet aus offenbar rechtsradikalen Kreisen bedroht.

Die Bewohner_innen werden in der Gemeinde völlig isoliert, die Asyldurchführungsverordnun g und das Asylbewerberleistungsgeset z verhindern gesellschaftliche Teilhabe, professionelle Unterstützung gibt es nicht. Unweigerlich werden hier die Erinnerungen an die Brandanschläge in Rostock/Lichtenhagen, Anfang der 90er-Jahre wach, die einem neu erstarkten gesellschaftlichen Rassismus entsprangen. Auch die Hetze gegen asylsuchende Roma aus Serbien und Mazedonien, die unter Verwendung rassistischer Rhetorik, derzeit von Bundesinnenminister Friedrich und dem bayerischen Innenminister Herrmann, betrieben wird, schafft ein Klima, das einen Nährboden für solche Anschläge liefert.

Dass die deutschen Verhältnisse für Flüchtlinge unerträglich sind, zeigen die immer noch andauernden Proteste von Flüchtlingen, die nach dem Selbstmord des iranischen Flüchtlings Mohammad Rahsepar im Frühjahr 2012 in einem Flüchtlingslager in Würzburg ihren Anfang nahmen und sich durch einen Protestmarsch von Bayern nach Berlin bundesweit ausbreiteten.

Solidarität mit den Opfern des Brandanschlags – dem rassistischen common sense entgegentreten!

25.02. – Naziaufmarsch in Landshut!

Der Rechtsterrorist Martin Wiese hat für den kommenden Samstag(25.02.) einen Naziaufmarsch in Landshut angemeldet. Das geplante Zusammenkommen folgt damit einer Flugblattaktion sowie einer spontanen Kundgebung vor der Polizeiwache, die diese Woche von Rechtsradikalen aus Landshut und Umland durchgeführt wurden. Genaue Informationen zum Aufmarsch der Noenazis sind bis jetzt noch nicht bekannt. Klar ist aber, dass es antifaschistische Gegenaktionen geben wird!
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Aschermittwoch der Npd in Deggendorf

Am 22. Februar trifft sich die NPD im Gasthaus Gruber in Deggendorf, um dort ihren politischen Aschermittwoch abzuhalten.

[…] Auch die neofaschistische NPD ist dieses wieder Jahr dabei und versucht den politischen Aschermittwoch dazu zu missbrauchen, ihr braunes Gedankengut in die Gesellschaft zu tragen.
Im Gasthaus “Gruber” in Deggendorf wird sich am Mittwoch Abend die Parteiprominenz der NPD treffen um zu Ihren Anhängern zu sprechen.
Angekündigt haben sich als Redner Holger Apfel (Bundesvorsitzender-NPD),
Ralf Ollert (bay. Landesvorsitzender-NPD) und Alfred Steinleitner (Kreisvorsitzender-NPD, Deggendorf). […]
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Eine Gegendemo des Bunten Landkreis Deggendorf und der Autonomen Antifa Deggendorf soll von 17 bis 18 Uhr auf dem Oberen Stadtplatz stattfinden.

Links:

Antifa Café am 8. Oktober

Das nächste Antifa Café findet am 8. Oktober ab 15.00 Uhr im Roten Häuschen statt. Wie gewohnt gibt es vegane Köstlichkeiten, News und Diskussion

Thema ist dieses Mal der Sonderverkauf des Wikingerversands in Geiselhöring.

schaut vorbei, es lohnt sich


Kontakt

Antifa Café


Das Antifa Café findet immer am zweiten Samstag jedes Monats um 15.00 Uhr im Roten Häuschen am Bahnhofsplatz statt. Thema des nächsten Cafés: tba | Infos gibts auch hier

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